Unsere erste Einstellung ist bewusst keine Vertriebsstelle
Die erste Einstellung verrät mehr über ein Unternehmen als jedes Leitbild — bei Software-Anbietern ist sie fast immer Vertrieb. Warum unsere erste Stelle im Customer Success sitzt, was es ändert, wenn Demo, Onboarding, Support, Anforderung und Test an einer Person hängen, und was das für Kunden bedeutet.
Die erste Einstellung verrät mehr über ein Unternehmen als jedes Leitbild. Bei Software-Anbietern ist es fast immer Vertrieb — das Produkt steht, jetzt soll es verkauft werden. Wir haben uns anders entschieden: Seit dem 15. August 2026 ist Christoph Theil als Manager Customer Success bei propgen und damit unser erster Mitarbeiter neben uns beiden Gründern.
Warum Customer Success und nicht Vertrieb
Weil propgen über Kundenanforderungen wächst — nicht über Marketingversprechen. Ein Großteil dessen, was in den vergangenen Monaten dazugekommen ist, stammt aus Kundengesprächen: aus einer Onboarding-Session, in der etwas umständlich war, aus einem Support-Fall, der ein fehlendes Feld offenlegte, aus einem Satz nebenbei in einer Demo.
Solange man zu zweit ist, funktioniert das von selbst — man führt die Gespräche ja selbst. Mit wachsender Kundenzahl funktioniert es nicht mehr von selbst. Dann braucht es jemanden, der genau an dieser Schnittstelle sitzt. Sonst wird aus der Nähe zum Kunden irgendwann ein Ticketsystem, und aus dem Produkt etwas, das an den eigenen Annahmen entlang wächst statt an der Praxis.
Der Punkt ist die Bündelung, nicht die Stelle
Christoph macht Produkt-Demos, onboardet neue Kunden und übernimmt den Support. Er formuliert daraus die Anforderungen für die Entwicklung — und testet die Umsetzung anschließend selbst. Diese vier Dinge sind in vielen Unternehmen vier Zuständigkeiten. Bei uns sind sie eine.
Das klingt nach Organigramm, entscheidet aber darüber, was bei Dir ankommt. Wer Demos hält, onboardet und Support macht, hört jeden Tag, wo es im Makleralltag hakt. Wenn dieselbe Person daraus die Anforderung schreibt und die fertige Umsetzung abnimmt, wird aus einer Rückmeldung direkt ein Produkt-Update. Ohne dass unterwegs etwas verloren geht — kein Übersetzungsverlust zwischen Support-Notiz, Ticket, Spezifikation und Release.
Warum Christoph
Er kennt beide Seiten. Knapp vier Jahre hat er Customer Success bei einem führenden Makler-CRM gemacht — er weiß also, wie Makler arbeiten und wie ein CRM von innen funktioniert. Er kann ab Tag 1 loslegen, ohne dass wir ihm erst das Geschäft erklären müssten.
Dazu kommt etwas, das in dieser Rolle mehr zählt als jede Softwarekenntnis: Christoph erklärt gerne, klar und verständlich. Wer Onboarding und Support macht, trifft Menschen an Tagen, an denen etwas nicht funktioniert — vor einem Termin, kurz vor einer Übergabe, mitten in der Arbeit. Da entscheidet der Ton darüber, ob jemand das Problem noch einmal meldet oder es künftig für sich behält. Und die Probleme, die niemand mehr meldet, sind die teuersten.
Webinare und Makler-Gruppen — kein Sendeformat
Ein zweiter Punkt, der uns wichtig ist: Christoph baut unsere Webinare und Makler-Gruppen auf und entwickelt sie weiter. Nicht als Kanal, auf dem wir senden, sondern als Ort, an dem Makler voneinander lernen.
Denn manchmal ist die beste Antwort auf eine Frage aus dem Makleralltag nicht die eines Softwareanbieters, sondern die eines Maklers, der genau dieses Problem schon gelöst hat. Wir können erklären, wie eine Funktion gedacht ist. Wie sie sich in einem Büro mit sieben Leuten und gewachsenen Abläufen anfühlt, weiß der Kollege besser als wir.
Was das für Dich als Kunde heißt
Vor allem eins: kürzere Wege zwischen Feedback und Produkt. Du sprichst nicht mit einer Support-Stufe, die Deinen Fall weiterreicht, sondern mit jemandem, der ihn bis ins Release begleitet. Das ist dieselbe Logik, aus der wir propgen ohne Wagniskapital finanzieren: Wir müssen nicht wachsen, weil ein Investor einen Plan hat, sondern dann, wenn das Kundenvolumen es trägt. Genau deshalb konnten wir uns die erste Stelle nach Bedarf aussuchen statt nach Umsatzdruck.
Christoph, schön, dass Du da bist. Mehr über uns und wie propgen entstanden ist, findest Du auf der Über-uns-Seite.
Und wir suchen weiter
Wenn Du den Maklermarkt kennst und Lust hast, ein Produkt von früh an mitzuprägen: Wir besetzen weitere Rollen in Customer Success, Consulting und Sales — remote aus Deutschland. Zu den offenen Stellen →