Lead-Scoring
Lead-Scoring ist die automatische Bewertung von Interessenten nach Abschlusswahrscheinlichkeit (typisch auf einer Skala 0–100) — auf Basis von Passung, Engagement, Finanzierungshinweisen, Zeitplan und qualitativer Kommunikation.
Auch bekannt als: Lead-Bewertung · Interessenten-Scoring · Lead-Qualifizierung
Lead-Scoring ist die automatische Bewertung von Interessenten nach Abschlusswahrscheinlichkeit — auf einer Skala (typisch 0–100). Statt sich auf Bauchgefühl zu verlassen, sortiert der Score Anfragen nach Priorität: Wer ist „heiß", wer „lauwarm", wer kalt. Im Maklerkontext wirkt das auf Kaufanfragen, Eigentümer-Leads und Vermietungs-Interessenten gleichermaßen.
Welche Faktoren fließen in einen Lead-Score ein?
Klassisch eine Kombination aus Passungs-Daten (passt das Objekt zum Suchprofil?), Engagement-Signalen (E-Mail-Öffnungen, Exposé-Aufrufe, Chat-Antworten), Finanzierungshinweisen (Eigenkapitalangaben, Bankgespräche), Zeitplan (wann will der Interessent abschließen?) und qualitativer Kommunikation (Stimmung, Dringlichkeit, Bedenken). Moderne KI-basierte Scoring-Systeme erkennen die letzten beiden automatisch aus der Chat- und E-Mail-Historie.
Wofür wird Lead-Scoring im Maklerbüro genutzt?
Drei typische Anwendungen: Priorisierung der Tagesarbeit (welche Leads zuerst zurückrufen?), Vermarktungs-Steuerung (Top-Leads bekommen exklusive Termine, Lauwarme bekommen Massen-Mailings) und Reporting an Eigentümer (X qualifizierte Interessenten, Y Besichtigungen). Bei großen Vermarktungen ist Lead-Scoring oft der Unterschied zwischen Überforderung und systematischem Arbeiten.
Wie unterscheidet sich KI-Lead-Scoring von Regel-Scoring?
Regel-Scoring vergibt feste Punkte („+10 für Finanzierungsbestätigung, +5 für Besichtigungs-Termin"). KI-Scoring nutzt zusätzlich Sprachverstehen: Sie erkennt aus dem Chat, ob ein Interessent „auf jeden Fall im Februar einziehen muss" (hohe Dringlichkeit) oder ob die Antworten knapp und unverbindlich werden (sinkendes Interesse). Beide Welten lassen sich kombinieren — transparente Bausteine plus KI-erkannte Signale.
So setzt propgen das um
Das propgen-Lead-Scoring kombiniert beide Welten: sieben transparente Bausteine (Passung, Zeitplan, Finanziell, Engagement, Besichtigung, Rückruf, Feedback) plus KI-erkannte Signale (Dringlichkeit, Stimmung, Finanzierungsstatus, Bedenken). Score in vier Tiers — Heiß / Warm / Lauwarm / Kalt — Hot Leads werden automatisch oben angepinnt. Eingebettet in die Vermarktungs-Dashboards und nutzbar für Top-Interessenten-Sortierung.
In propgen verfügbar als
Verwandte Begriffe
- Makler-CRMEin Makler-CRM ist eine Software für Immobilienmakler, die Kontakte, Objekte, Aktivitäten, Verträge und Dokumente bündelt und die typischen Maklerprozesse (Akquise, Vermarktung, Vermittlung, Bestandsverwaltung) digital abbildet.
- KI-AssistentEin KI-Assistent im CRM ist ein eingebauter Chat-Agent, der Fragen zum Maklerbestand beantwortet, Live-Recherchen durchführt, Texte generiert und operative Aufgaben anstößt — auf Basis der CRM-Daten.
- AktivitätenAktivitäten sind im Makler-CRM die zeitgestempelte Vorgangshistorie an Kontakten, Objekten und Deals — was wann mit wem passiert ist und was als nächstes ansteht: Anrufe, E-Mails, Besichtigungstermine, Notizen, Statuswechsel, geplante Aufgaben. Aufgaben und Termine sind streng genommen Sonderformen von Aktivitäten. Sie sind die Grundlage für Übergaben, Eigentümer-Reporting, KI-Briefings und DSGVO-Nachweise.
- PortalanfrageEine Portalanfrage ist eine eingehende Interessentenanfrage zu einem konkreten Objekt, die über ein Immobilienportal (ImmoScout24, Immowelt, Kleinanzeigen, meinestadt.de) oder die eigene Makler-Website ins CRM kommt. Für die meisten Maklerbüros der wichtigste Lead-Eingang — und der zeitkritischste Vorgang im Tagesgeschäft. Typischer Auslöser für einen automatisierten Folgeprozess.