Aktivitäten
Aktivitäten sind im Makler-CRM die zeitgestempelte Vorgangshistorie an Kontakten, Objekten und Deals — was wann mit wem passiert ist und was als nächstes ansteht: Anrufe, E-Mails, Besichtigungstermine, Notizen, Statuswechsel, geplante Aufgaben. Aufgaben und Termine sind streng genommen Sonderformen von Aktivitäten. Sie sind die Grundlage für Übergaben, Eigentümer-Reporting, KI-Briefings und DSGVO-Nachweise.
Auch bekannt als: Aktivität · Aktivitäten · Aktivitätenhistorie · Aktivitätenfeed · Activity Log · Vorgangshistorie · Kontakt-Historie · Objekt-Historie · Interaktionslog · Touchpoint · Engagement-Log · Audit-Log · Kommunikationshistorie
Aktivitäten sind im Makler-CRM die zeitgestempelte Vorgangshistorie an Kontakten, Objekten und Deals — was wann mit wem passiert ist und was als nächstes ansteht. Ein Anruf von gestern, eine gesendete E-Mail mit Exposé, eine Notiz nach dem Eigentümergespräch, ein Besichtigungstermin am Mittwoch um 17 Uhr, eine offene Aufgabe für nächste Woche. Jeder dieser Vorgänge wird als Aktivität festgehalten — automatisch oder manuell — und ist später in der Historie des jeweiligen Datensatzes nachvollziehbar. Aktivitäten sind die Antwort auf die Frage, die jeder Makler kennt: „Was war noch mal der letzte Stand mit Herrn Mustermann — und was kommt als nächstes?"
Aufgaben und Termine sind Aktivitäten
Im CRM-Sprachgebrauch werden „Aktivitäten", „Aufgaben" und „Termine" oft als drei getrennte Welten behandelt — fachlich sind Aufgaben und Termine streng genommen Sonderformen von Aktivitäten und tauchen mit ihrem Fälligkeitsdatum bzw. Terminzeitpunkt im Aktivitätenfeed auf, genau wie vergangene Anrufe oder E-Mails. Eine Aufgabe ist eine Aktivität mit Fälligkeit und Abhak-Status; ein Termin eine Aktivität mit Zeitfenster und Teilnehmern. Sobald eine Aufgabe erledigt oder ein Termin durchgeführt ist, wechselt sie ohne Datenbruch von „geplant" auf „passiert" — Datensatz, Verknüpfungen und Historienpunkt bleiben dieselben. Sinnvoll ist die Trennung trotzdem an einer Stelle: dedizierte Sichten („Mein Tag", „Offene Aufgaben", „Heutige Termine") rendern die jeweilige Untermenge — der zugrundeliegende Datentyp bleibt Aktivität.
Was als Aktivität erfasst wird
- Portalanfragen — eingehende Interessentenanfragen aus ImmoScout24, Immowelt, der eigenen Website oder anderen Quellen. Eine der wichtigsten Aktivitäten überhaupt, weil hier neue Leads ins CRM kommen — und typischer Auslöser für automatisierte Folgeprozesse (Kontakt anlegen, Adresse anreichern, Exposé senden, Aufgabe für Erstkontakt).
- E-Mails — eingehend und ausgehend, idealerweise per Postfach-Sync, sonst manuell.
- Anrufe — Eingang, Ausgang, Dauer, ggf. mit Transkript bei Anbindung des Telefonsystems.
- Termine — Besichtigung, Eigentümergespräch, Notartermin, Übergabe; mit Teilnehmern und Objektbezug.
- Notizen — Gesprächsnotizen, Stichpunkte aus der Besichtigung, Eindrücke, Folgeschritte.
- Statuswechsel — wenn ein Lead von „Neu" auf „Qualifiziert" wandert, ein Deal in die nächste Pipeline-Stufe gezogen wird, oder ein Objekt von „Akquise" auf „Vermarktung" umgestellt wird.
- Dokumentenversand und Web-Exposé-Aufrufe — Exposé gesendet, Web-Exposé vom Interessenten geöffnet, Dokumentenpaket abgerufen.
- Systemereignisse — automatische Aktionen wie Workflow-Auslösungen, KI-generierte Vorschläge, Importvorgänge.
Warum Aktivitäten entscheidend sind
Aktivitäten machen aus einem statischen Datensatz einen lebenden Vorgang. Fünf Anwendungen ziehen ihren Wert direkt aus der Aktivitätenhistorie. Übergabe: ein Kollege übernimmt einen Vorgang im Urlaub und sieht in 30 Sekunden, was zuletzt war — ohne Anrufe rumzufragen. Eigentümer-Reporting: „Es waren 12 Interessenten da, davon 4 mit Folgegespräch, 1 hat ein Angebot abgegeben" — das alles lässt sich aus den Aktivitäten zum Objekt aggregieren, statt händisch zusammenzustellen. KI-Kontext: ein Assistent kann nur dann sinnvoll antworten oder briefen, wenn er die Aktivitäten zum Vorgang kennt — siehe KI-Assistent. Nachweisbarkeit: bei DSGVO-Auskünften, bei Rechtsstreitigkeiten, bei der GwG-Prüfung muss belegbar sein, wer wann was getan hat — Aktivitäten sind das Audit-Log dafür. Engagement-Signal: Lead-Scoring und Suchprofil-Matching brauchen die Aktivitätenhistorie, um „aktiv" von „eingeschlafen" zu unterscheiden.
Was eine gute Aktivitäten-Implementierung ausmacht
Drei Punkte trennen lebendige Aktivitätenhistorien von Datenfriedhöfen. Automatische Erfassung: was manuell gepflegt werden muss, wird vergessen — E-Mail-Sync, Kalender-Sync, Telefonsystem-Anbindung sorgen dafür, dass Aktivitäten entstehen, ohne dass jemand sie tippt. Mehrfach-Verknüpfung: eine Besichtigung gehört zu Objekt und Kontakt und ggf. zu mehreren Beteiligten gleichzeitig — die Aktivität muss an allen Stellen sichtbar sein, nicht nur in einer Sicht. Filterbarkeit: nach Typ, Zeitraum, Mitarbeiter, eingehend/ausgehend, mit/ohne Folgeaktion — wer 200 Aktivitäten pro Woche hat, braucht eine zielgerichtete Sicht, keinen endlosen Stream.
So setzt propgen das um
Aktivitäten entstehen in propgen aus mehreren Quellen automatisch. Über die Microsoft-365-Anbindung landen E-Mails und Kalender-Termine direkt als Aktivitäten am passenden Kontakt und Objekt. Die Terminplanung macht aus jedem gebuchten Termin automatisch eine Aktivität mit Objekt- und Kontaktbezug — der Termin landet damit nicht nur im Kalender, sondern auch im Eigentümerreport. Notizen und Aufgaben lassen sich über den KI-Assistenten per Sprache oder Textchat anlegen — er erkennt aus der Eingabe Inhalt, Verknüpfungen zu Kontakt und Objekt und Folge-Aktionen wie Priorität oder Fälligkeit und legt das Ergebnis als Entwurf zur Bestätigung vor, statt direkt zu schreiben.
Sichtbar sind Aktivitäten an mehreren Stellen. Im Objekt-Dashboard in aggregierter Form pro Immobilie — also nicht als endloser Stream, sondern verdichtet zu Kennzahlen wie Besichtigungen, eingegangenen Anfragen und ausgehender Kommunikation. Am Kontakt als persönliche Historie. Und im Eigentümer-Reporting aggregiert als Antwort auf die Eigentümerfrage „Was tut sich beim Verkauf?". Der KI-Assistent versteht Aktivitäten als Teil seines Kontextmodells: Fragen wie „Welche Kontakte haben in den letzten 30 Tagen ein Exposé bekommen?" oder „Fasse die Besichtigungen zu Objekt 4711 zusammen" beantwortet er gegen die Aktivitätenhistorie, nicht aus dem Modell-Gedächtnis. Auch die Universalsuche bezieht Aktivitäten ein, sodass sich der gesamte Bestand in einem Suchfeld durchsuchen lässt.
In propgen verfügbar als
- Terminplanung in propgen: integriert, automatisch, einfachDezember 2025 I
- Microsoft 365 in propgen: Kalender, Mails, Teams und Kontakte dort, wo Du ohnehin arbeitestJuni 2025 I
- Der KI-Assistent schreibt jetzt zurück ins CRMMai 2026 VI
- Termine per Chat: anlegen, verschieben, absagenJuni 2026 V
- Der KI-Assistent versteht jetzt Deine CRM-DatenMai 2026 II
- Konzern-Aktivitäten: Mutter und Töchter in einer AnsichtMärz 2026 IV
- Mitarbeiter-Aktivitäten in der UnternehmenssichtJuni 2026 IV
- Eigentümer-Reporting: Vermarktungsaktivitäten transparent kommunizierenMärz 2026 I
- Objekt-Dashboards: Akquise, Aufbereitung, Vermarktung, Vermittelt — vier Sichten pro ImmobilieMai 2026 IV
Verwandte Begriffe
- Makler-CRMEin Makler-CRM ist eine Software für Immobilienmakler, die Kontakte, Objekte, Aktivitäten, Verträge und Dokumente bündelt und die typischen Maklerprozesse (Akquise, Vermarktung, Vermittlung, Bestandsverwaltung) digital abbildet.
- KI-AssistentEin KI-Assistent im CRM ist ein eingebauter Chat-Agent, der Fragen zum Maklerbestand beantwortet, Live-Recherchen durchführt, Texte generiert und operative Aufgaben anstößt — auf Basis der CRM-Daten.
- Lead-ScoringLead-Scoring ist die automatische Bewertung von Interessenten nach Abschlusswahrscheinlichkeit (typisch auf einer Skala 0–100) — auf Basis von Passung, Engagement, Finanzierungshinweisen, Zeitplan und qualitativer Kommunikation.
- Suchprofil-MatchingSuchprofil-Matching ist der automatische Abgleich zwischen den Suchkriterien Deiner Kontakte und den Objekten im Bestand. Reverse-Matching dreht die Richtung um: für ein neues Objekt zeigt das System alle Interessenten, deren Profil dazu passt — bevor Portal-Kosten anfallen.
- PortalanfrageEine Portalanfrage ist eine eingehende Interessentenanfrage zu einem konkreten Objekt, die über ein Immobilienportal (ImmoScout24, Immowelt, Kleinanzeigen, meinestadt.de) oder die eigene Makler-Website ins CRM kommt. Für die meisten Maklerbüros der wichtigste Lead-Eingang — und der zeitkritischste Vorgang im Tagesgeschäft. Typischer Auslöser für einen automatisierten Folgeprozess.