Das CRM, das ich vor zehn Jahren hätte bauen wollen — mit der Technologie von heute
Sieben Jahre habe ich eines der führenden Makler-CRMs geführt — und baue mit propgen noch einmal eins. Beim ersten Mal mit dem Blick von außen, jetzt mit Branchen-Know-how auf Basis von KI. Warum ein KI-natives CRM ein neues Fundament braucht — und warum der Moment jetzt ist.
Sieben Jahre lang habe ich eines der führenden Makler-CRMs in Deutschland aufgebaut und als Gründer und CEO geführt. Ich hätte jeden Grund gehabt, es dabei zu belassen. Stattdessen baue ich mit propgen noch einmal ein CRM für Makler — von Grund auf neu. Warum, und warum ausgerechnet jetzt.
Wenn Makler mich im Termin fragen, warum ich mir das ein zweites Mal antue, ist meine Antwort immer dieselbe: Das ist das, was ich kann — coole Software bauen, und zwar für Makler. Der Knackpunkt war dann die Entwicklung der KI. Sie hat mir gezeigt: Der Moment ist genau jetzt, noch einmal durchzustarten.
Von außen gebaut — und mit Domänen-Wissen neu gedacht
Beim ersten Mal haben wir ein CRM für Makler aus der Perspektive von Software-Leuten entwickelt — mit dem Blick von außen auf die Branche. Das hat funktioniert, und ich bin stolz darauf, was daraus geworden ist. Aber der Blick von außen hat eine natürliche Grenze: Man baut, was man beobachtet — nicht zwangsläufig, was im Makleralltag wirklich zählt.
Mit propgen ist es anders. Wir bauen mit Branchen- und Domänen-Know-how — und auf der Basis von und mit KI das Makler-CRM, das ich für die Zukunft für richtig halte. Mein Mitgründer Robert kennt aus hunderten Gesprächen mit Maklern, was im Tagesgeschäft fehlt; ich weiß aus sieben Jahren, was ein CRM technisch tragen muss und wo bestehende Systeme an ihre Grenzen stoßen. Diese Kombination — Domäne plus CRM-Erfahrung plus heutige KI — gab es beim ersten Mal so nicht.
Was sich gerade verändert hat
Bis vor Kurzem war KI im Kern ein Textgenerator: hilfreich, aber reaktiv. Mit der aktuellen Modellgeneration hat sich das verschoben. KI kann heute zuverlässig recherchieren, mehrstufige Aufgaben planen, Werkzeuge bedienen und Entscheidungen begründen. Aus dem Werkzeug, das auf Eingaben wartet, wird ein Kollege, der handelt. Erst dadurch wird ein CRM denkbar, das Arbeit tatsächlich übernimmt — statt sie nur zu verwalten.
Warum man ein KI-natives CRM nicht einfach nachrüsten kann
Das ist der eigentliche Grund für den Neuanfang — und er ist strukturell. Die meisten CRMs sind vor der KI-Ära entstanden: Datenmodell, Abläufe und Annahmen stammen aus einer Zeit, in der Software auf Klicks reagiert hat. KI lässt sich darauf aufsetzen — dann entstehen einzelne Features. Aber ein System, in dem Agenten selbstständig arbeiten, den Kontext aus dem ganzen CRM kennen und Schritt für Schritt eine Aufgabe erledigen, muss man von Grund auf um genau diese Agenten herum bauen. Das ist keine Erweiterung. Das ist ein anderes Fundament.
Warum zwei Leute heute ein ganzes CRM bauen können
Früher hätte ein solches Vorhaben ein großes Team und eine Finanzierungsrunde gebraucht. Heute nicht mehr. Dieselbe KI, die im Produkt Arbeit übernimmt, beschleunigt auch das Bauen selbst — so stark, dass zwei Personen leisten können, wofür vor zwei Jahren ein Vielfaches nötig war. Genau deshalb können wir propgen unabhängig und aus Eigenmitteln entwickeln. Wie das konkret funktioniert, habe ich in Bootstrap statt VC beschrieben; wie wir mit demselben Ansatz sogar diese Website gebaut haben, in Website ohne Agentur.
Warum jetzt — und nicht in zwei Jahren
Drei Dinge treffen erstmals zusammen: Die Modelle sind stark genug, die Branche hat die Akzeptanzhürde genommen — die Frage lautet nicht mehr „Brauchen wir KI?", sondern „Welche, und wie im Alltag?" — und eine neue Generation von Software macht den Bau eines vollwertigen Systems für ein kleines Team leistbar. Dieses Zeitfenster kommt so nicht wieder. Wer jetzt beginnt, KI-Agenten in seine Abläufe zu integrieren, baut einen Vorsprung auf, der in zwei, drei Jahren schwer einzuholen sein wird. Mehr dazu unter Warum jetzt?
Mit wem wir das bauen wollen
Ein neues CRM zu bauen heißt für mich auch, anders mit Kunden zu arbeiten. Wir zeigen, was funktioniert, und sagen klar, was noch nicht da ist. Keine Schein-Demos, keine vagen Bald-Versprechen. Und wir entwickeln das Produkt gemeinsam mit den Maklerhäusern weiter, die Lust haben, vorne mit dabei zu sein.

„Wir versprechen unseren Kunden nichts, was wir nicht halten können. Wir suchen Makler, die Lust auf Innovation und eine gemeinsame Reise in die Zukunft haben — mit Partnern, mit denen sie auf Augenhöhe kommunizieren können."
Fazit
Beim ersten Mal habe ich ein gutes CRM für Makler gebaut — von außen. Diesmal baue ich es mit dem Wissen aus sieben Jahren, mit echtem Domänen-Verständnis im Team und mit einer Technologie, die es vorher schlicht nicht gab. Es ist das CRM, das ich schon vor zehn Jahren hätte bauen wollen — und das erst heute baubar ist. Was daraus entsteht, zeigen am besten der KI-Assistent und der Funktionsumfang. Welche KI-Trends 2026 konkret aus dieser Verschiebung folgen, hat mein Mitgründer Robert in einem eigenen Überblick zusammengetragen: KI-Trends für Makler 2026.